Casino privatisiert in Venedig

Casino privatisiert in Venedig Stargames besuchen

Der venezianische Bürgermeister hat sich dazu entschieden, das heimische Spielcasino künftig zu privatisieren. Noch mit Mitte März haben Interessenten die Möglichkeit, sich um das dort befindliche Casino zu bewerben und ihre Angebote einzureichen. Stichtag ist nach Vorgaben des Bürgermeisters der 17. März 2014. Laut italienischen Medien geht es hier um einen Betrag in Höhe von etwa 500 Millionen Euro. Das Casino selbst ist eigentlich zwei Casinos – respektive gibt es zwei verschiedene Standorte. Geöffnet ist grundsätzlich nur eine der beiden Filialen. Die Öffnung richtet sich nach der Jahreszeit. Während sich im Sommer das so genannte Casino Municipale di Venezia von seiner besten Seite zeigt, siedeln Personal und Gäste jeden Winter ins Palazzo Vendramin Calergi um. Beide Geschäftsstellen der Spielbank sind mit ausreichend Spieltischen und Slot Maschinen ausgestattet und bieten in der jeweiligen Zeit Unterhaltung auf erstklassigem Niveau.

Casino Venedig privatisiert

In Italien sind Casino Spiele genauso beliebt wie hierzulande. Auch Sportwetten werden dort allzu gerne beansprucht. Dieses Bedürfnis, sein Glück herausfordern zu dürfen, wird bei den Bewohnern des Landes schnell deutlich. Genau deshalb hat sich Venedig vor ewigen Jahren dazu entschieden, Freunde der guten Glücksspiel-Unterhaltung Sommer wie Winter mit spannenden Spielautomaten und klassischen Tischspielen zu versorgen. Da sich das Land derzeit in einer Rezessionsphase befindet, müssen Sparmaßnahmen her. Deshalb kam man zu dem Entschluss, das Casino in Venedig einfach zu privatisieren, sprich zu verkaufen. Beide Filialen werden logischerweise zusammen abgegeben, denn man hofft natürlich, dass die Spielbank genauso weiter betrieben wird, wie es die Italiener kennen und lieben. Eines der Hauptprobleme sind auch in Italien sinkende Umsätze in den Spielcasinos. Gerade die österreichische Konkurrenz schläft nicht, was sich negativ auf die Einnahmen des venezianischen Casinos auswirkt.

Angebote werden abgewartet

Italien betreibt insgesamt vier Spielbanken. Schon 2012 wurde beschlossen, dass Spieler höchstens 1.000 Euro einzahlen dürfen. Diese Regelung wurde zum Schutz vor Geldwäsche aufgeführt. Aufgrund dessen kam es seit Juli 2012 zu drastischen Einschnitten im Umsatz. Zu bereits abgegebenen Angeboten für den Kauf des Casinos Venedig hat man sich bislang nicht geäußert – ebenso wenig wie über die Frage, ob es überhaupt Interessenten gibt. Die Zeiten sind schließlich nicht die besten, um ausgerechnet eine Spielbank zu erwerben. Wie es weitergeht, das wird sich spätestens im März zeigen. Bis dahin gilt nicht nur die Frist für die Angebotsabgabe, sondern es muss dann auch eine Entscheidung von Seiten der Stadt her. Wie diese aussehen mag, das bleibt abzuwarten.

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