Korruption im Casino

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Dass Geld süchtig machen kann, das ist natürlich kein Geheimnis. Umso weniger erstaunt es uns, wie schnell sich auch Croupiers in Spielbanken auf einen Deal einlassen, der böse Konsequenzen nach sich zieht. Im SkyCity Casino Neuseeland hat sich ein Casinomitarbeiter zu einer ganz besonderen Art der Gewinnhilfe eingelassen. Ganze neun Monate lang verhalf er den Gästen Xiao Lu sowie ihrem Ex-Lebensgefährten Zhou Zhao zu großartigen Gewinnen am Roulettetisch. Mehr als 50.000 USD flossen in diesem Zeitraum in die Taschen der beiden Spieler – Summen, die ohne die betrügerische Masche des Croupiers niemals zustande gekommen werden. Mit Arglist schafften sie es, ordentlich abzuräumen, und man verdankt es wohl eher dem Zufall, dass dieser Betrug nun doch noch aufgeflogen ist. Die Dame, die sich an der Spielbank bereicherte, kooperierte mit dem Mitarbeiter der Spielbank. Er sollte es möglich machen, dass Wetten auch dann noch gesetzt werden konnten, wenn sich die Kugel längst im Rad befindet. Er stimmte zu, denn die „Beute“ wurde 50:50 geteilt. Das Nachsetzen ist allerdings nicht erlaubt, und die Konsequenzen werden alle drei Beteiligten schon bald zu spüren bekommen.

Auch Croupiers können korrupt sein

Da es eine elektronische Abschaltung für die letzte Wette gibt, musste sich der Mitarbeiter Bo etwas einfallen lassen. Bewusst warf er die Kugel früher als üblich in den Kessel. Statt dem Zufall regierte hier der Betrug, denn die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Wette ist auf diese Weise deutlich höher. Insgesamt 52.000 USD konnten sich das Besucherpärchen und der Dealer schlussendlich teilen. Angefangen hatten sie bereits im Juli 2011 mit der Masche, und bis April 2012 zogen sie diesen Betrug eisern durch. Aufgrund der vielfachen Besuche kamen sie sogar an begehrte VIP Karten heran, die noch mehr Vorteile versprachen. Der Haken: Erst durch diese Karten wurde es möglich, den langfristigen Betrug aufzudecken. In diesem Jahr hatten sie drei gerichtliche Instanzen für schuldig befunden. Die Strafe dürfte wirklich saftig ausfallen.

Gerechte Strafe wird folgen

Eher durch Zufall kam das Casino darauf, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Die Kundenkarten wurden gründlich analysiert und man stieß darauf, dass nicht allein der Zufall Grund für die enormen Gewinne sein konnte. Die Häufigkeit der Gewinne war letztlich das Indiz für einen Betrug, worauf die Überwachungskamera-Videos überprüft wurden. Hier stellte sich heraus, dass die beiden „Gäste“ grundsätzlich allein mit dem Croupier an den Tischen spielten – immer zu unterschiedlichen Zeiten. Deutlich zu erkennen war auch, dass Bo die Kugel zu früh einwarf. Auch er muss letztlich mit einer Strafe rechnen, und nicht zuletzt mit dem sofortigen Ende seines Jobs in diesem Casino.

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