Wettskandal schockt Schweden

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Im Bereich Sportwetten scheinen Skandale aktuell an der Tagesordnung zu sein. Nun macht auch Schweden von sich reden und schürt den Verdacht einer groß angelegten Manipulation im Bereich der angebotenen Fußballwetten. Was wirklich an der Sache ist, das muss natürlich die Justiz klären. Derzeit deutet aber alles darauf hin, dass etliche Menschen um ihr Geld betrogen wurden.

In den Medien macht ein neuer Wettskandal Furore. Diesmal betrifft es nicht Deutschland, sondern den hohen Norden – genauer gesagt die Schweden. Im Göteporgs-Posten, der dortigen Tageszeitung, wurde nun öffentlich gemacht, dass neun der Spieler des Drittligisten Gunnilse unter dem dringenden Tatverdacht stehen, ihre Spiele für einen ordentlichen Batzen Geld manipuliert zu haben. Die Bezahlung muss sich in diesem Fall natürlich für die Betrüger gelohnt haben. Von welchen Summen genau die Rede ist, kann bisher noch nicht schlüssig aufgedeckt werden.

Das erste Verdachtsmoment wurde schon vor einigen Stunden vom schwedischen Fußballverband sowie vom Vereinsvorstand selbst bestätigt. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen bereits, um möglichst schnell einen Abschluss zu finden. Svenska Spel, der Betreiber von Schwedens größtem Glücksspiel- und Wettportal, hatte die Auffälligkeiten schon im Sommer dieses Jahres bemerkt. Gerade die Spiele des besagten Vereins waren sogar für den Monopolisten derart verdächtig, dass er sie kurzerhand komplett herausnahm auf dem laufenden Wettprogramm. Die Entscheidung war wohl die richtige, wie sich jetzt herausstellen sollte. Schließlich hätten sonst auch bei diesem Betreiber abertausende Menschen „aufs falsche Pferd gesetzt“, wie man so schön sagt. Letztlich wäre es gar nicht möglich gewesen, die richtigen Ergebnisse vorherzusehen; außer natürlich für die Drahtzieher, die den Spielern Geld für die Manipulation boten und sich in der Zeit eine goldene Nase verdient haben.

Sowohl im September als auch im Oktober waren erneut auffällige Spiele zu beobachten – ebenfalls in den unteren Ligen. Bereits vor Ende des Jahres will man eine Entscheidung fällen und gegebenenfalls Anklage erheben. Die Staatsanwaltschaft nimmt sich lediglich ein Minimum an Zeit, um einen Großteil der bekannten Fälle so genau wie möglich zu prüfen. Weitere Ermittlungen werden anschließend stattfinden, sollte es zu einem Verfahren gegen die betreffenden Spieler kommen.

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